Mississippi

Der schönste Fluß, das ist der Mississippi und er rauscht so silbern durch die Nacht Mississippi-Melodie, wer sie hört vergißt sie nie kleine Mississippi-Melodie.

Fern am Mississippi, ja da liegt mein Heimatland, schon als kleiner Junge hab ich dieses Land gekannt. Die Cowboys, sie sangen, die Banjos erklangen, ein Lied for my Baby, for Choo Churio, von den Kodilieren, zur Küste von Havanna, von St. Lorenz bis zum Panama, klingt ein Liedchen durch die Nacht und die Sterne sind erwacht Kleine Mississippi-Melodie (3x)

Danke

1. Danke, für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag, danke, daß ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.

2. Danke, für alle guten Freunde, danke, o Herr, für jedermann, danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.

3. Danke, für meine Arbeitsstelle, danke, für jedes kleine Glück, danke, für alles Frohe, Helle und für die Musik.

4. Danke, für manche Traurigkeiten, danke, für jedes gute Wort, danke, daß deine Hand mich leiten will an jedem Ort.

5. Danke, daß ich dein Wort verstehe, danke, daß deinen Geist du gibst, danke, daß in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.

6. Danke, dein Heil kenne keine Schranken, danke, ich halt mich fest daran, danke, ach Herr, ich will dir danken, daß ich danken kann.

Wir wollten mal auf Großfahrt gehn

Wir wollten mal auf Großfahrt gehn bis an das End der Welt. Das fanden wir romantisch schön, mit Kochrgeschirr und Zelt.

Refrain: Ja ja ja Hei – jo! Wir sind nun einmal so. Wir gehen auf große Fahrt vom Nordpol und nach Mexiko, so recht nach unserer Art.

Quer durch die Wüste ritten wir auf einem Elefant. Das war ein selten zahmes Tier, es fraß uns aus der Hand. Ja ja ja Heijo ...

Wir gingen aus auf Eisbärfang bei metertiefem Schnee und aßen später jahrelang nur Eisbär in Gelee. Ja ja ja Heijo ...

Wir trafen auch Old Shatterhand und Winnetou dabei, die saßen nachts beim Feuerbrand und lasen aus Karl May. Ja ja ja Heijo ...

Wir kamen bis ans End der Welt an einen Bretterzaun und schlugen auf das Großfahrtzelt bei einem Lorbeerbaum. Ja ja ja Heijo ...

Da sahen wir Kolumbus stehn am Zaun am End der Welt, der riet uns, wieder heimzugehn, trotz Kochgeschirr und Zelt. Ja ja ja Heijo ...

Heute hier morgen dort

Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muß ich fort, hab mich niemals deswegen beklagt; hab es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt, nie nach gestern und morgen gefragt.

Refrain: Manchmal träume ich schwer, und dann denk ich, es wär Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun. So vergeht Jahr um Jahr, und es ist mir längst klar, daß nichts bleibt, daß nichts bleibt, wie es war.

Daß man mich kaum vermißt, schon nach Tagen vergißt, wenn ich längst wieder anderswo bin, stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht doch dem ein oder anderen im Sinn.

Fragt mich einer, warum ich so bin, bleib ich stumm, denn die Antwort darauf fällt mir schwer, denn was neu ist, wird alt, und was gestern noch galt, stimmt schon heut oder morgen nicht mehr.

Die Antwort weiß ganz allein der Wind

Wie viele Straßen auf dieser Welt sind Straßen voll Tränen und Leid? Wie viele Meere auf dieser Welt sind Meere der Einsamkeit? Wie viele Mütter sind lang schon allein und warten und warten noch heut? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind, die Antwort weiß ganz allein der Wind.

Wie viele Straßen auf dieser Welt sind Straßen voll Tränen und Leid? Wie viele Meere auf dieser Welt sind Meere der Einsamkeit? Wie viele Müller sind lang schon allein und warten und warten noch heut? Die Antwort, mein Freund,

Wie viele Menschen sind heut noch nicht frei und würden es so gerne sein? Wie viele Kinder gehen abends zur Ruh und schlafen vor Hunger nicht ein? Wie viele Tränen erflehen bei Nacht: wann wird es für uns anders sein? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind, die Antwort weiß ganz allein der Wind.

Über den Wolken

Wind Nord/Ost, Startbahn null-drei, bis hier hör' ich die Motoren. Wie ein Pfeil zieht sie vorbei, und es dröhnt in meinen Ohren, und der nasse Asphalt bebt. Wie ein Schleier staubt der Regen, bis sie abhebt und sie schwebt der Sonne entgegen.

Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen sagt man, blieben darunter verborgen und dann, würde, was hier groß und wichtig erschein plötzlich nichtig und klein.

Ich seh' ihr noch lange nach, seh' sie die Wolken erklimmen, bis die Lichter nach und nach ganz im Regengrau verschwimmen. Meine Augen haben schon jenen winz'gen Punkt verloren. Nur von fern klingt monoton das Summen der Motoren.

Dann ist alles still, ich geh', Regen durchdringt meine Jacke, irgendjemand kocht Kaffee in der Luftaufsichtsbaracke. In den Pfützen schwimmt Benzin, schillernd wie ein Regenbogen. Wolken spiegeln sich darin. Ich wär gern mitgeflogen.

Wo ein Mensch...

Wo ein Mensch Vertrauen gibt nicht nur an sich selber denkt fällt ein Tropfen von dem Regen der aus Wüsten Gärten macht.

Wo ein Mensch den andern sieht nicht nur sich und seine Welt fällt ein Tropfen von dem Regen der aus Wüsten Gärten macht.

Wo ein Mensch sich selbst verschenkt und den alten Weg verläßt fällt ein Tropfen von dem Regen der aus Wüsten Gärten macht.

Bolle reist jüngst zu Pfingsten

Bolle reiste jüngst zu Pfingsten, nach Pankow war sein Ziel da verlor er seinen Jüngsten, ganz plötzlich im Gewühl, 'ne volle halbe Stunde hat er nach ihm gespürt, aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert.

Zu Pankow gab's kein Essen, zu Pankow gab's kein Bier, war alles aufgefressen von fremdem Leuten hier. Nicht mal' ne Butterstolle hat man ihm reserviert, aber dennoch hat sich Bolle.....

Auf der Schönholzer Heide, da gab's ne Keilerei. Und Bolle, gar nicht feige, war mittenmang dabei, hats Messer 'rausgerissen und fünfe massakriert, aber dennoch hat sich Bolle ....

Es fing schon an zu tagen, als er sein Heim erblickt, das Hemd war ohne Kragen, das Nasenbein zerknickt, das linke Auge fehlte, das rechte marmoriert, aber dennoch hat sich Bolle.....

Zu Hause angekommen, da ging's ihm aber schlecht, da hat ihn seine Olle ganz mörderich verdrescht, 'ne volle halbe Stunde hat sie auf ihm poliert, aber dennoch hat sich Bolle.....

Im Frühtau zu Berge

Im Frühtau zu Berge wir ziehn, fallera, es grünen die Wälder die Höhn, fallera. Wir wandern ohne Sorgen, singend in den Morgen noch ehe im Tale die Hähne krähn.

Ihr alten und hochweisen Leut, fallera, ihr denkt wohl, wir wären nicht gescheiht, fallera. Wer sollte aber singen, wenn wir schon Grillen fingen in dieser herrlichen Frühlingszeit?

Werft ab alle Sorgen und Qual, fallera, und wandert mit uns aus dem Tal, fallera. Wir sind hinausgegangen, den Sonnenschein zu fanken. Kommt mit und versucht es auch selbst einmal.

Luftballons

Hast du etwas Zeit für mich, dann singe ich ein Lied für dich von neunundneunzig Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont.

Denkst du vielleicht grad an mich, dann singe ich ein Lied für dich von neunundneunzig Luftballons und daß so was von so was kommt.

Neunundneunzig Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont hielt man für Ufos aus dem All, darum schickte der General 'ne Fliegerstaffel hinterher, Alarm zu geben, wenn's so wär, dabei war'n da am Horizont nur neunundneunzig Luftballons.

Neunundneunzig Düsenjäger, jeder war ein großer Krieger, hielten sich für Captain Kirk, das gab ein großes Feuerwerk die Nachbarn haben nichts gerafft und fühlten sich gleich angemacht, dabei schoß man am Horizont auf neunundneunzig Luftballons.

Mormor, Stein und Eisen bricht

Weine nicht, wenn der Regen fällt, dam dam, dam dam. Es gibt einen der zu dir hält, dam dam, dam dam.

Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht! Alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu!

Kann ich einmal nicht bei dir sein, dam dam, dam dam. Denk daran, du bist nicht allein, dam dam, dam dam.

Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht! Alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu! Marmor, Stein und Eisen bricht, aber uns're Liebe nicht! Alles, alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu!

Nimm den goldenen Ring von mir, dam dam, dam dam. Denk daran, ich gehör' zu dir, dam dam, dam dam.

Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht! Alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns streu!

Auf einem Baum ein Kuckuck saß

Auf einem Baum ein Kuckuck sim-sa-la-dim-ba-ba-sa-ladu-sa-la-dim,

auf einem Baum ein Kuckuck saß.

Da kam ein junger Jägers-, simsaladim...

da kam ein jünger Jägersmann.

Der schoß den armen Kuckuck, simsaladim...

der schoß den armen Kuckuck tot.

Und als ein Jahr vergangen, simsaladim...

und als ein Jahr vergangen war.

Da war der Kuckuck wieder, simsaladim...

da war der Kuckuck wieder da.

Die Affenbande

1. Die Affen rasen durch den Wald, der eine macht den andern kalt. Die ganze Affenbande brüllt: "Wo ist die Kokosnuß, wo ist die Kokosnuß, wer hat die Kokosnuß geklaut?

2. Die Affenmama sitzt am Fluß und angelt nach der Kokosnuß. Die ganze Affenbande ...

3. Der Affenonkel, welch ein Graus, reißt alle Urwaldbäume aus. Die ganze Affenbande ...

4. Die Affentante kommt von fern, sie ißt die Kokosnuß so gern. Die ganze Affenbande ...

5. Der Affenmilchmann, dieser Knilch, der wartet auf die Kokosmilch. Die ganze Affenbande ...

6. Das Affenbaby voll Genuß hält in der Hand die Kokosnuß. Die ganze Affenbande brüll: "Da ist die Kokosnuß, ... es hat die Kokosnuß geklaut!"

7. Die Affenoma schreit: "Hurra! Die Kokosnuß ist wieder da!" Die ganze Affenbande brüllt: "Da ist die Kokosnuß, ... es hat die Kokosnuß0 geklaut

8. Und die Moral von der Geschicht: Klaut keine Kokosnüsse nicht, weil sonst die ganze Bande brüllt: "Wo ist ..."

Meine Oma

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, Motorrad, Motorrad, meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, meine Oma ist ne ganz patente Frau.

Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio.....

Meine Oma hat 'nen Nachttopf mit Beleuchtung.....

Meine Oma hat 'ne Glatze mit Geländer.....

Meine Oma hat 'ne Brille mit Gardinen

Meine Oma hat 'nen Unterrock aus Wellblech

Meine Oma hat im Strumpfband ein' Revolver

Meine Oma hat hat 'nenBandwurm, der gibt Pfötchen....

Meine Oma hat ein Himmelbett mit Brause....

Meine Oma hat 'ne Strickjack' aus Spaghetti.....

Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen.....

Meine Oma hat 'ne Nase mit Aufzug.....

Meine Oma hat 'ne Badewann' mit Sprungbrett....

Meine Oma hat im Kühlschrank Kaninchen

Meine Oma spiel in Hollywood 'nen Cowboy.....

Meine Oma führt den Opa an der Leine.....

Meine Oma lernt im Suppenteller schwimmen...

Meine Oma tötet Fliegen mit Kanonen.....

Meine Oma hat 'ne Unterhos' mit Auspuff.....

Laudato si

Laudato si, o mio Signor, laudato si, o mio Signor, laudato si, o mio Signor, laudato si, o mio Signor!

Sei gepriesen, du hast die Welt erschaffen, sei gepriesen für Sonne, Mond und Sterne, sei gepriesen für Meer und Kontinente, sei gepriesen, denn du bist wunderbar, Herr!

Sei gepriesen für Licht und Dunkelheiten! Sei gepriesen für Nächte und für Tage! Sei gepriesen für Jahre und Sekunden! Sei gepriesen – denn du bist wunderbar, Herr!

Sei gepriesen für Wolken, Wind und Regen! Sei gepriesen du läßt die Quellen springen! Sei gepriesen – du läßt die Felder reifen! Sei gepriesen – denn du bist wunderbar, Herr!

Sei gepriesen für deine hohen Berge! Sei gepriesen für Fels und Wald und Täler! Sei gepriesen für deiner Bäume Schatten! Sei gepriesen – denn du bist wunderbar, Herr!

Sei gepriesen – du läßt die Vögel kreisen! Sei gepriesen, wenn sie am Morgen singen! Sei gepriesen für alle deine Tiere! Sei gepriesen – denn du bist wunderbar, Herr!

Sei gepriesen, denn du, Herr, schufst den Menschen! Sei gepriesen – er ist dein Bild der Liebe! Sei gepriesen für jedes Volk der Erde! Sei gepriesen – denn du bist wunderbar, Herr!

Sei gepriesen – du selbst bis Mensch geworden! Sei gepriesen für Jesus unsern Bruder! Sei gepriesen – wir tragen seinen Namen! Sei gepriesen – denn du bist wunderbar, Herr!

Sei gepriesen – er hat zu uns gesprochen! Sei gepriesen – er ist für uns gestorben! Sei gepriesen – er ist vom Tod erstanden! Sei gepriesen – denn du bist wunderbar, Herr!

An den Ufern des Mexico Rivers

An den Ufern des Mexico Rivers, zieht ein Wagen so ruhig dahin und ich bin ja so glücklich und zufrieden, weil auch ein Cowboy bin.

Bin im Westen von Texas geboren, mit den Pferden da kenn ich mich aus. Seht dort drüben am Waldesrand stehen, mein geliebtes Rangerhaus.

Wenn am Abend die Lagerfeuer lodern, steigt dem Cowboy das Herz in die Höh und er träumt von vergangenen Zeiten, und von Heimat und Abschied und Weh.

Wenn ich einmal muß reiten ins Jenseits, wenn gekommen mein letzter Tag ja dann grabt mir ihr Cowboys als letztes, an den Ufern des Rivers mein Grab.

Herr, deine Liebe

Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

Frei sind wir, da zu wohnen und zu gehen. Frei sind wir, Ja zu sagen oder Nein. Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

Wir wollen Freiheit, um uns selbst zu finden, Freiheit, aus der man etwas machen kann. Freiheit, die auch noch offen ist für Träume, wo Baum und Blume Wurzeln schlagen kann. Herr, deine Liebe ...

Und dennoch sind da Mauern zwischen Menschen, und nur durch Gitter sehen wir uns an. Unser verskalvtes Ich ist ein Gefängnis und ist gebaut aus Steinen unsrer Angst. Herr, deine Liebe ...

Herr, du bist Richter! Du nur kannst befreien, wenn du uns freisprichst, dann ist Freiheit da. Freiheit, sie gilt für Menschen, Völker, Rassen, so weit wie deine Liebe uns ergreift. Herr, deine Liebe ...

Sailing

I am sailing I am sailing home again cross the sea I am sailing stormy waters to be near you to be free

I am flying I am flying like a bird cross the sky I am flying pasing high clouds to be with you to be free

Can you hear me can you hear me thro the dark night far away I am dying forever trying to be with you who can say

Can you hear me can you hear me thro the dark night far away I am dying forever trying to be with you who can say

We are sailing...

Gott lädt uns ein zu seinem Fest

Leben im Schatten, Sterben auf Raten, haben wir was davon Haß und Empörung, Leid und Entbehrung, ist das die Endstation Während die Fragen noch an uns nagen, kommt einer her, ruft laßt doch das Klagen, laßt es euch sagen, Freude liegt in der Luft.

Refrain: Gott lädt uns ein zu seinem Fest! Laßt uns gehen, und es allen sagen die wir auf dem Wege sehn. Gott lädt uns ein! Das haltet fest, wenn wir gehen. Worauf noch warten? Warum nicht starten? Laßt alles andere stehn!

In den Fabriken, in den Boutiquen, steht noch so mancher Gast in unseren Klassen, auf unseren Straßen, trägt mancher seine Last Denen die schaffen, denen die hasten, sagt: Alles ist bereit, denen die schlagen, denen die rasten, sagt: Es ist an der Zeit.

Wollen die alten Freunde uns halten und uns zur Seite ziehn sagen wir Ihnen, wem wir jetzt dienen, weisen sie hin auf ihn Und wenn sie höhnen, uns übertönen, wenn sie uns niederschrein laden wir eben durch unser Leben still zum Feste ein.